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Das streng geheime Resultat des Doppelprojekts HRUNTING/YGGDRASIL.
Unter der Leitung von Vize-Admiral Danforth Whitcomb rief der Militärische Nachrichtendienst Anfang bis Mitte des 26. Jahrhunderts einige geheime Projekte ins Leben, darunter auch die in der Öffentlichkeit bekannteren Programme SPARTAN II und MJOLNIR. Ein weiteres dieser Programme – gleichzeitig bekannt als HRUNTING und YGGDRASIL – war ein nuklear betriebenes Panzerungs-Abwehrsystem, das von einem Standard-Marine des UNSC bedient werden konnte.

Anders als die kompakte Panzerungsvariante MJOLNIR erforderte HRUNTING/YGGDRASIL keine extensiven und riskanten biologischen Erweiterungen des Trägers und war deshalb im Design und der Produktion erheblich teurer. Nur wenige haben berichtet, diese Technologie tatsächlich im Einsatz gesehen zu haben, da sie bis weit in den Krieg mit der Allianz hinein strenger Geheimhaltung unterlag – mindestens einer dieser Anzüge wurde nachweislich im Kampf eingesetzt, bevor der MND das Programm aus Sicherheitsgründen vorsorglich einstellte.

Abgesehen von der bioergonomischen Mobilität und Größe übertreffen die enormen mechanischen Abwehrsysteme und waffentechnischen Möglichkeiten von HRUNTING/YGGDRASIL die von MJOLNIR in fast jeder Hinsicht. Obwohl die technischen Angaben nie vollständig veröffentlicht wurden, gehen Berichte davon aus, dass das Programm die folgenden Komponenten beinhaltete:

- Auf einer Titanlegierung und Titan-Mikrofaser-Verbundstruktur basierender Prototyp des HRUNTING/YGGDRASIL-Exoskeletts "Mark I"

- Lokale dynamische Dissipations-Schildtechnologie

- T261 Lucifer AMGG (am Arm installiertes Gatlinggeschütz) mit hochexplosiven 20 mm-Projektilen und wechselseitigem Griffstabilisator

- Magnetisches Claymore "Typ-18" im Bajonett-Stil, das auf vielfältige Weise, etwa durch Aufspießen, an nicht-magnetischen Oberflächen angebracht werden kann

- Bewegungssensor mit minimaler Abweichung und einer Reichweite von mehr als 1400 m (innerhalb des Kartenmodus) auf ebenen Oberflächen

- 2 x Ventrale VTOL-Stabilisatoren / 2 x Dorsaler VTOL-Stabilisator/4 x Nachbrenner-Schubdüsen

- An der Schulter befestigte, hochexplosive und selbstlenkende Raketen vom Typ "LAU-181D/SGM-151"

- An der Panzerung befestigtes, rückstoßfreies M149 Magellan mit hochexplosiver 105 mm-Munition

Gerüchten zufolge beinhaltete das Programm auch eine auf Kernspaltung basierende, bleiummantelte 300-MT-Selbstzerstörungssequenz (in Übereinstimmung mit dem Cole-Protokoll und dem Notfallplan "Winter"), die die Fusionskomponenten des Energiesystems des Anzugs wiederverwendete, einen gestaffelten Countdown einleitete und nur von einem gesprochenen Codewort, dessen exakter Wortlaut nie veröffentlicht wurde, abgeschlossen werden konnte. Diese Methode diente eher Kamikaze-Manövern als simpler Sicherheitswahrung. Da dies gemäß mehreren Konventionen illegal ist, wurde diese Sequenz offiziell als "Sicherheitsfunktion" kategorisiert.